EINHEIMISCHE PFLANZEN | Tourismus in Marne en Champagne

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EINHEIMISCHE PFLANZEN

Entdecken Sie die Vielfalt und den Reichtum der Vegetation und Pflanzenwelt im Departement

UNSERE BEMERKENSWERTEN PFLANZEN 

Die Natur in der Champagne besitzt eine vielfältige und große Biodiversität. Alle natürlichen Zonen zusammengenommen, die für die Ökologie, Tier- und Pflanzenwelt interessant sind, verzeichnen über 4 000 Arten.

So finden sich in den Wäldern, Parks und Gärten des Departements Arten, die für die Marne spezifisch sind.  

Die berühmten Süntelbuchen „Faux de Verzy“ im Montagne de Reims stehen in Nachbarschaft zur „Rose der Marne“ oder den „Orchideen der Champagne“...

Iris de Bouzy

Die iris von Bouzy

Bouzy en Champagne ist für seinen Rotwein ein Begriff, aber auch für seine Iris „Bouzy-Bouzy“. Diese Schwertlilie blüht weinrot. Im Dorf Bouzy, zwischen Reims und Epernay gelegen, wird sie seit mehreren Jahrzehnten angebaut. Auf dem wasserdurchlässigen Kalkboden dieser Gegend gedeiht die Iris prächtig. Sie mag keine schweren Böden, kommt ohne viel Wasser aus und braucht nicht gedüngt zu werden.


Schwertlilien bevorzugen einen sonnigen Standort und sind ideal zum Begrünen sehr warmer Mauern.
Ab Mai blühen sie in Bouzy zu hunderten!

Die rose der Marne

1915 wurde die Rose „La Marne“ erstmalig vom Rosenzüchter Barbier, aus der Gegend von Orleans, vorgestellt. Diese Rose ist eine Ehrerweisung an die französischen Soldaten und den Sieg in der ersten Schlacht an der Marne, am 6. September 1914.

Die dunkelgrün glänzenden, krankheitsfreien Blätter und die halbgefüllten rosa Blüten mit weißem Herz sind das Spiegelbild der Artificiers.

Die mit der Zeit verblassenden Eigenschaften dieser Rose lässt sie auch aus dem Angebot der Gärtnereien verschwinden. Edith Brochet Lanvin, Inhaberin einer auf alte Rosen spezialisierte Staudengärtnerei in Nanteuil la Forêt, bewundert 1995 diesen Rosenstock auf einem Foto, das in einem kalifornischen Friedhof aufgenommen wurde. Nach einigen Nachforschungen findet sie ein Exemplar dieser Rose im Rosengarten von L‘Haye-les-Roses, und es gelingt ihr eine Veredelung, die für den Boden der Marne geeignet ist.

Seitdem symbolisiert diese Rose das Departement Marne, das seit 1997 mit der Ehrung „Trophée National du Département Fleuri“ für den prächtigsten Blumenschmuck ausgezeichnet wurde.

Orchidée de Champagne

Die orchideen der Champagne

In Champagne-Ardenne wachsen zahlreiche Orchideen, und der aufmerksame und neugierige Spaziergänger kann rund fünfzig Arten antreffen, von der Honigorchis in den Mooren bis zum Brand-Knabenkraut auf den Kalkwiesen.

Generell wachsen Orchideen auf armen, trockenen und kalkhaltigen Böden. Man kann sie aber auch auf feuchten und sauren Böden finden. In unserer Gegend blühen sie überwiegend von April bis Juni.

Das Haus des regionalen Naturparks Montagne de Reims bietet Erlebnisführungen an, die dem Besucher den Lebensraum dieser zarten und empfindlichen Pflanze näher bringen.

DIE PFINGSTROSE

Die Pfingstrose „Victoire de la Marne“ (Sieg der Marne) wurde in der Zeit des Ersten Weltkriegs als Ehrerweisung an die Schlachten von 1914 gezüchtet.

Eine schön runde, gefüllte Pfingstrose in hellem Himbeerrot. Sie verträgt Frost und ist robust. Ihre Blütenpracht wird von Jahr zu Jahr spektakulärer.

Sie ist im botanischen Garten von Presle erhältlich.

ALTE OBSTBÄUME

70 alte Obstsorten aus dem Argonner Land, das einst für seinen Apfelwein berühmt war, sind heute in Noirlieu in der Erzeugergemeinschaft GAEC des Pépinières Defontaine zu sehen. Die Namensgebung zeugt vom Humor unserer Vorgänger „Pomme d’api, Chrétien rouge, Court pendu, Pépin sonnant“ (kleiner Api, roter Christ, kurz Gehängter, klingender Kern). Der Geschmack des Authentischen geht mit Vielfalt einher, und die gesamten Mitarbeiter der Erzeugergemeinschaft ziehen eine sehr große persönliche Zufriedenheit daraus.

Diese konservatorische Arbeit, die Bewahrung und Pflege der alten Obstsorten, wird ebenfalls vom Conseil Départemental de la Marne anerkannt und gewürdigt.
 

Spirea Magnum Rose

Einzigartiges Exemplar, aus Samen gezogen. Derivat des japanischen Spierstrauchs, der in der Regel nicht über 1 Meter groß wird. Diese Spirea Magnum Rose ist ein Gigant von elegantem Wuchs: 2,30 Meter.

Die hortensie "la Marne"

Ein Kultivar aus der Zeit der Belle Epoque, von E. Moulière 1917 als Gedenken an die Schlachten des Ersten Weltkriegs gezüchtet.

Diese Hortensienart träg auf ihren kräftigen, robusten Stielen riesige Blütenkugeln in einer erlesenen und seltenen Farbschattierung, die je nach Bodenbeschaffenheit von rosa-malve bis blau reicht. 

Sie ist im botanischen Garten von Presle erhältlich.

AUSFLUGSTIPPS

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